Das Projekt Jobpaten
im Fachbereich Gemeinwesenarbeit
Zusammen die Zukunft gestalten!
Ehrenamtliche Patinnen und Paten + Schülerinnen + Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wuppertal, Fachbereich Gemeinwesenarbeit
Der Übergang von der Schule in den Beruf ist ein großer und schwieriger Schritt für Schülerinnen mit Hauptschulabschluss und Migrationshintergrund. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Schule müssen sie realistische Berufsperspektiven entwickeln und einen passenden Ausbildungsplatz finden.
Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Wuppertal (SkF) bietet deshalb die Möglichkeit im Osten Wuppertals, Schülerinnen mit Migrationshintergrund durch ehrenamtliche Paten zu begleiten und zu fördern. Die Schülerinnen besuchen regelmäßig projektbegleitende Workshops, die der Berufsorientierung, der Stärkung des Selbstbewusstseins sowie der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit dienen. Dies geschieht in Abstimmung mit den Eltern und Schulen während des letzten Schul- und ersten Ausbildungsjahres.
Diese lebens- und berufserfahrenen Paten werden durch Schulungen auf ihre Aufgabe vorbereitet und fortlaufend begleitet. Sie sollen den Schülerinnen zur Seite stehen, Ansprechpartner und Vorbild sein. Die Jugendlichen lernen sich zu organisieren, Ziele zu entwickeln und zu verfolgen aber auch mit Frustration umzugehen. Dies gilt für die Berufsorientierung, die Bewerbungsphase und für das erste Ausbildungsjahr.
Das Projekt läuft seit Anfang 2008 und ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Unsere Schirmherrin Frau Ursula Kraus (Wuppertaler Oberbürgermeisterin von 1984 – 96) unterstützt das Projekt tatkräftig. Gefördert wird Jobpaten von „Aktion Mensch“.
Ganz konkret können die Paten Hilfe leisten:
- indem sie den Schülerinnen helfen, Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen und Selbstständigkeit zu entwickeln
- mit ihrem Fachwissen, ihren guten Ideen und Kontakten
- bei der Berufsorientierung
- bei den Hausaufgaben oder Prüfungsvorbereitungen
- bei der Auswahl und Durchführung der Berufspraktika
- durch die Begleitung zu Gesprächsterminen z.B. bei der Agentur für Arbeit oder im BIZ (Berufsinformationszentrum)
- bei der Auswahl von Unternehmen
- bei den Bewerbungsschreiben und -gesprächen
- bei der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses
- bei der Vermittlung in Konfliktsituationen, z.B. mit dem Ausbilder
So sieht die Unterstützung durch den SkF aus:
- Begleitung des Projektes und der Ehrenamtlichen
- gute Vorbereitung, fortlaufende Schulungen sowie Austauschmöglichkeiten
- sehr gute Kontakte zu Schulen, Lehrern und Berufsberater
- Zusammenarbeit mit Ämtern, Verbänden und Kammern
- Netzwerk aus vielen Organisationen und Ehrenamtlichen
- Räumlichkeiten mit PC-Plätzen
Erwartungen an die Schülerinnen:
- Wille und Bereitschaft, einen passenden Ausbildungsplatz zu suchen und zu finden
- bewusste und freiwillige Entscheidung für das Projekt
- Zuverlässigkeit und Fairness im Umgang mit den Patinnen und Paten
- Motivation und aktive Zusammenarbeit mit den Patinnen und Paten
Wir suchen noch weitere engagierte, ehrenamtliche Patinnen und Paten!!
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